S.A.M – Fire bei Rock am Ring 2012

Nicht nur, dass dieses Jahr zwei der bewährten S.A.M - Rescue Fahrzeuge ihren Dienst auf den schlammigen Eifelwiesen rund um das Festivalgelände gewohnt souverän erledigten. Erstmals wurde der, bereits auf der RETTmobil vorgestellte, Feuerwehraufsatz S.A.M – Fire den dortigen Brandbekämpfern fahrbereit zu Probezwecken vor- und zur Verfügung gestellt.

Nach ausgiebigen Testfahrten rund um das Festivalgelände, konnte bestätigt werden, dass der mit 100 Liter gefüllte Wassertank, die Hochdrucklöschanlage und der Sitz mit integrierter PA-Halterung das Fahrzeug zu einem schlagkräftigen und hoch geländegängigen Feuerwehrfahrzeug ausrüsten. Durch seine kompakten Abmessungen und die hervorragenden Off-Road Eigenschafften, konnte S.A.M – Fire, wie schon seine zwei Brüder S.A.M – Rescue, auf den schmalen und unwegsamen Wegen und Wiesen überzeugen.

Durch die positive Resonanz der freiwilligen Feuerwehr Adenau entschlossen wir uns spontan zu einer Testfahrt im direkten Vergleich mit dem momentan eigesetzten alten Unimog (Bj. 1977). Dieser hatte bei der Anfahrt oft das Nachsehen, da er durch seine Größe an Menschentrauben ausgebremst wurde, oder Zelte, Anhänger und Feierwütige ihm im Wege standen.

Um diesen ersten, sehr positiven Eindruck mit harten Fakten zu belegen, wird auch das Fahrzeugkonzept S.A.M – Fire durch ein Studententeam der HAW Hamburg wissenschaftlich untersucht und hinterfragt werden. Aufgabe der Studenten wird es sein, die Beladung dieses Fahrzeugkonzepts sinnvoll zu ergänzen. Ebenso werden die Studenten unser neues Konzept mit bestehenden Fahrzeugen vergleichen und Vorzüge und Nachteile ausarbeiten und gegenüberstellen.

Wir sind gespannt und freuen uns auf die Ergebnisse.